Über

Eine Geschichte über ein Mädchen. Eine Geschichte über mich. Gerade mal 18 und vor fragen stehen die ein Kind nicht beantworten kann. Was bedeutet Familie wenn man nur hilft und einem nicht geholfen wird? Familie bedeutet alles, zumindest für sie. Und sie verkaufe sich selbst um das wichtigste in ihrem Leben zu schützen.

Alter: 25
 


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Der morgen danach

Es ist früh am Morgen. Julia wird wach. Das erste woran sie denkt ist wie dreckig sie sich fühlt. Sie plagt ein komisches Gefühl. Vergleichbar mit.. mit Ekel, einem schlechtem Gewissen und ganz viel Ungewissheit. Sie stellt sich unter die Dusche. Das Wasser geht an, es läuft ihre Haare runter,über ihre Brust und die Brustwarzen, über ihren Bauch und an den Beinen runter. Plötzlich bricht sie zusammen. Sie weint. Sie weint bitterlich. Das dreckige Gefühl sitzt tief, der Schmutz lässt sich nicht abwaschen. Nach dem sie aufhört zu weinen bleibt sie in der Dusche sitzen, das Wasser läuft nicht mehr und Julia versetzt sich in eine Art Thrones. Vor Augen läuft ihr immer wieder die gestrige Nacht ab. Das Telefonat, das schicke Kleid, das Essen, und der Sex. Plötzlich klingelt das Handy. Julia erschreckt. Für eine Sekunde erfährt Julia was mit dem Ausdruck Todesangst gemeint ist. Nach einigen Sekunden steht sie auf und geht ans Handy.

7.2.16 22:02, kommentieren

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Der morgen danach ll

"Ja""Hey, hier ist Jane. Wie weit bist du? Wir sind alle schon da." "Ach du bist es, ich bin in 10 Minuten da. Bis gleich.Julia wartet Janes Antwort nicht mehr ab. Sie legt sofort auf. Sie stellt sich vor den Spiegel und atmet zwei mal tief durch.Sie wischt sich die Tränen aus dem Gesicht und spricht zu sich"Du bist Stark, du schaffst das! Du hast es dir selbst ausgesucht."Sie atmet noch einmal tief durch. Dann nimmt sie sich ihr Handtuch und trocknet sich ab. Sie trägt Make-up auf ihr Gesicht auf. Ihre Wangen und Lippen schminkt sie sich Rosa und ihre Wimpern zieht sie sich durch Maskara lang. Sie läuft Nackt den licht durchfluteten Flur entlang zu ihrem Ankleidezimmer. Als erstes fällt ihr das kurze schwarze Kleid von gestern Abend in den Blick. Für einen kurzen Moment steht die Zeit still. Sie schluckt und ruft sich in Gedanken immer wieder die Worte: DU BIST STARK ab. Voll gefasst und entschlossen setzt Julia in lächeln auf. Sie geht an dem Kleid vorbei, und sucht sich was zum anziehen. Auf ihren Handy erscheinen ständig Nachrichten ihrer Mädchengruppe wo sie bleibt. Angezogen stellt sie sich vor den Spiegel. Sie zieht ihren Lippenstift noch einmal nach, schnappt sich ihre Handtasche, ihren Autoschlüssel und verlässt die Wohnung. Nach einigen Minuten Fahrzeit ist Julia angekommen. Sie geht ins Café rein. Jane, Sophie, Anne, und Franziska sitzen schon mit einem Kaffee am Tisch. Sie bemerken Julia noch nicht. Julia guckt sich die Menschen an. Sie sehen so unbeschwert aus. Man könnte schon sagen glücklich. Julia versucht sich zu erinnern wann sie das letzte mal glücklich war. Ihr fällt nur eine Situation ein, und die ist schon sehr lange her. Damals war ich noch im Kindergarten denkt Julia."Julia, hey Julia kommst du endlich."

8.2.16 11:41, kommentieren